Isabella Kappeler
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Was ist ein Mandala?

Blüten, Räder, Spinnennetze oder Querschnitte von Früchten – all diese Formen stellen Mandalas dar. Denn das Sanskritwort «Mandala» heisst nichts anderes als «Kreis» oder «Zentrum». Um einen ruhenden Pol oder einen deutlichen Mittelpunkt herum sind unterschiedliche Formen und Muster angeordnet.

Woher stammen die Mandalas?

Mandalas finden sich weltweit in den verschiedensten Kulturen. So stellen Inder und Tibeter seit Jahrtausenden farbenprächtige Meditationsmandalas her und die Indianer Nordamerikas nutzen diese zu traditionellen Heilungsritualen. Die Kelten schmückten ihre Broschen, Teller und Gefässe mit Mandalas und auch das christliche Abendland verfügt in Form von Fensterrosetten, Mosaiken und Wandbildern in Kirchen und Kathedralen über einen reichen Schatz an Mandalas.
Durch C. G. Jung fanden die Mandalas eine weitere Verbreitung in der westlichen Welt sowie Eingang in die Psychologie; dies als Darstellung eines Archetypus.

Was sind Farben?

Grundsätzlich ist die physikalische Welt farblos. Den Menschen erscheint sie jedoch farbig, weil deren Augen das Licht von Wellenlängen zwischen 400 und 700 Nanometer als Farben wahrnehmen. Der Grund: In der Netzhaut sitzen drei verschiedene farbempfindliche Sehzellen, Zapfen genannt. Diese sind für drei unterschiedliche Wellenlängenbereiche des Lichts empfindlich: für kurzwelliges, mittelwelliges und langwelliges Licht. Die Zapfen sammeln die Farbstrahlen ihrer Wellenlänge und leiten sie ans Gehirn weiter, wo die eigentliche Farbempfindung entsteht:

Kurzwelliges Licht wird als wahrgenommen,

Mittelwelliges als ,

Langwelliges Licht als

 

Setzt sich Licht aus zwei verschiedenen Wellenlängen zusammen, sieht das menschliche Auge:

• bei einer Kombination aus kurz- und mittelwelligen Strahlen

• bei mittel- und langwelligem Licht

• bei einer Mischung aus lang- und kurzwelligen Farbstrahlen

Setzt sich das Licht mit voller Intensität und gleichen Anteilen aus allen drei Wellenlängen zusammen, sieht das menschliche Auge

Wenn keine elektromagnetischen Wellen des Farbspektrums ins menschliche Auge treffen, dann entsteht die Farbempfindung

Das menschliche Auge nimmt also acht verschiedene Farben wahr. Diese Farben werden auch Grundfarben genannt.

 

Haben Farben Energie?

Farbe ist Energie. Farbe ist Schwingung. Farbe ist Material. Farbe hat eine rationale-funktionale Eigenschaft, die informiert und signalisiert. Sie hat aber auch eine irrationale Eigenschaft, die die Gefühle bestimmt. Die rationale Eigenschaft der Farbe kommt der Vernunft entgegen, die irrationale ist der Vernunft unzugänglich. Farben faszinieren, nehmen den ganzen Menschen in Beschlag und verändern so sein Empfinden.